08.04.2018
Elbsandsteingebirge bekommt Trekkingroute
(DTPA/MT) PIRNA: Ende April ist das Elbsandsteingebirge um ein Abenteuer reicher: Die Forstverwaltungen auf deutscher und tschechischer Seite eröffnen die grenzüberschreitende Trekkingroute "Forststeig Elbsandstein". Sie führt in sieben Tagesetappen auf 100 Kilometern durch die Sächsische und Böhmische Schweiz.
Die Trekkingroute ist die erste siedlungsferne, mehrtägige, grenzüberschreitende Route im Elbsandsteingebirge, das für seine bizarren Felsformationen und mächtigen Tafelberge bei Millionen von Aktivurlaubern bekannt ist. Ganz bewusst führt sie nicht zu den Top-Ausflugszielen der Region, wie der Bastei im Nationalpark Sächsische Schweiz oder dem Prebischtor im Nationalpark Böhmische Schweiz. Stattdessen geht es durch das Landschaftsschutzgebiet auf linkselbischer Seite von Schöna an der Elbe, über Ostrov auf tschechischer Seite, das Bielatal und die Nikolsdorfer Wände zum Ziel in der Kurstadt Bad Schandau. Zwölf Tafelberge und 17 Aussichtspunkte – darunter Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg, Gohrisch und Papststein liegen auf dem Weg. Die Tour ist anspruchsvoll und nur für geübte, trittsichere Wanderer zu empfehlen.
Entlang der Strecke liegen fünf einfach ausgestattete Trekkinghütten mit Gemeinschaftsschlafsaal für zehn bis 12 Personen, eine davon ist über einen Abstecher zu erreichen. An drei Biwakplätzen mit Schutzhütten können jeweils bis zu fünf Zweimannzelte aufgestellt werden. Für die Übernachtung benötigen die Wanderer ein Trekkingticket, das bei Servicepartnern und Sachsenforst erhältlich ist. Komfortablere Unterkünfte können über kleinere Abstecher ebenso erreicht werden. (Bildquelle: Sachsenforst/Uwe Borrmeister)
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