01.06.2018
Großer Besucherandrang beim 4. Karlsroutenfest
(AP) ERZGEBIRGE: Wie beliebt und etabliert das deutsch-tschechische Radlerfest auf der "Karlsroute" bereits ist, zeigte sich am 26. Mai 2018, als wieder hunderte Radfahrer aus beiden Ländern den Weg zum Veranstaltungsort unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze fanden.
Schnell füllte sich der Festplatz auf dem Hirschenstander Pass mit Besuchern, die rege die Infostände und Imbissangebote nutzten. Nachdem die Teilnehmer der verschiedenen geführten Radtouren aus Aue, Nová Role, Nejdek und Abertamy eingetroffen waren, begrüßten Uwe Staab (Vorsitzender Zweckverband "Muldentalradweg") sowie Lubomír Vítek (Bürgermeister Stadt Nejdek) als Vertreter des Projektes "Karlsroute II" die Gäste. Unter blauem Himmel feierten deutsche und tschechische Rad- und Wanderfreunde gemeinsam. Das sonnige Wetter sowie die musikalische Umrahmung durch die "Feuerwehrkapelle Carlsfeld" und durch die Kapelle "Trepka" aus Nejdek luden zum Verweilen ein. Besondere Aufmerksamkeit erzeugte das neue Bergrettungsfahrzeug der Bergwacht Carlsfeld. Stolz präsentierten die Kameraden der Bergwacht ihre Errungenschaft und erklärten Interessierten die Leistungsfähigkeit und Ausstattung des Spezialfahrzeuges. Von den Gästen erhielten die Veranstalter viele lobende Worte. Begeistert waren die Besucher vor allem von dem grenzübergreifenden Miteinander und dem deutsch-tschechischen Gemeinschaftsgefühl. (Bildquelle: Veranstalter)
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31.05.2018
Sorge um Artenvielfalt im Grenzraum
(DTPA/MT) MARIENBERG/SCHWARZENBERG: Zu ihrem alljährlichen Treffen kamen in der vergangenen Woche die erzgebirgischen GRÜNEN mit Grünen aus Tschechien (Partei Strana Zelených) im Haus der Kammbegegnungen in Rübenau zusammen. Erörtert wurden während dieser Zusammenkunft neben den Dauerthemen Kohleausstieg und Luftbelastung vor allem Naturschutzthemen.
Nach dem Bekanntwerden von Bebauungsplänen um Ry˛ovna (Seifen) bei Bo˛i Dar (Gottesgab) im Frühjahr dieses Jahres, sorgen sich die Vertreter beider Parteien vor allem um den Bestand seltener Vogelarten in dieser Region. Noch fungieren die Naturflächen im weitgehend entsiedelten Gebiet als letzte Rückzugsorte für Bekassine und Braunkehlchen, von Wiesenpieper und Birkhuhn.
"Sollten die Pläne zur Wiederbelebung des Ortes Ry˛ovna tatsächlich realisiert werden, bedeutet dies vermutlich auch das Ende dieser geschützten Arten. Es ist alarmierend, dass in der Europäischen Union bereits jede sechste Vogelart vom Aussterben bedroht ist", gibt Ulrike Kahl von den erzgebirgischen GRÜNEN zu bedenken. Deshalb wollen die GRÜNEN die grenzübergreifende Zusammenarbeit auf diesem Gebiet intensivieren. Für August wird eine öffentliche Wanderung im Grenzgebiet geplant.

17.05.2018
Sächsisch-tschechische Projekte
(DTPA/MT) DRESDEN: Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen - Tschechische Republik 2014 - 2020 können weitere fünf Projekte umgesetzt werden. Davon profitiert auch das Erzgebirge. So beschäftigen sich der Verein "Antikomplex hnutí proti xenofobii" aus Prag, fünf tschechische Städte im Grenzgebiet sowie Annaberg-Buchholz und die Gemeinde Breitenbrunn mit dem Kulturtourismus. In ihrem Projekt "Das wiedererlebte Erzgebirge" schaffen sie sieben Erlebnisorte, an denen teilweise vergessene kulturelle Traditionen der Region aus Bergbau, Handwerk und Volkskunst durch innovative Technologien visualisiert werden. Ausgewählte Bauwerke werden instand gesetzt und fünf Aktionstage zum "wiedererlebten Erzgebirge" durchgeführt. Das Vorhaben wird mit rund 456.000 Euro unterstützt.
Einen nachhaltigen Land- und Kulturtourismus im Erzgebirge unterstützen die Städte Ostrov, Bo˛í Dar, Annaberg-Buchholz, Bečov nad Teplou und die Gemeinde Breitenbrunn mit ihrem Projekt "Nutzung moderner interaktiver Technologien zum Schutz, zur Bewahrung und Bewerbung des Natur- und Kulturerbes". Dafür werden fünf interaktive Infokioske an zentralen Anlaufstellen für den Land- und Kulturtourismus in der Region installiert. Interessierte Besucher können sich in vier Sprachen grenzübergreifend über die touristischen und kulturellen Angebote in der gesamten Region informieren. Dieses Projekt wird mit rund 179.000 Euro gefördert. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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16.05.2018
Imagewerbung für Johanngeorgenstadt
(DTPA/MT) JOHANNGEORGENSTADT: Der Pferdegöpel (Bild) ist in Johanngeorgenstadt eines der Objekte, das sich hervorragend als touristisches Ausflugsziel eignet. Genau dort wurden am Dienstagnachmittag neue Werbemittel Johanngeorgenstadt und den tschechischen Nachbarort Potucky vorgestellt. Dazu gehört zum einen die Broschüre "Urlaub im Erzgebirge - Johanngeorgenstadt, Potucky & Umgebung", die in deutscher und tschechischer Sprache Tipps und Infos zur Region bereithält. Zum anderen sind ein Clip und ein Film "Rund um Johanngeorgenstadt" entstanden.
Möglich wurden die neue touristische Imagewerbung durch eine 85-prozentige Förderung der EUREGIO EGRENSIS. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 13.800 Euro. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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14.05.2018
Wirtschaftsminister reist nach Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN: Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig startet am 16. Mai eine zweitägige Reise in die tschechische Hauptstadt Prag. Die Tschechische Republik ist nach China der zweitwichtigste Handelspartner Sachsens. Im vergangenen Jahr kam ein Fünftel aller sächsischen Importe aus dem Nachbarland. Mit Einfuhren im Wert von 4,7 Milliarden Euro lag Tschechien unangefochten auf Platz 1 der Importpartner des Freistaates. Der Export sächsischer Waren nach Tschechien ist seit 1993 um das fast 16-fache auf einen Wert von rund zwei Milliarden Euro gestiegen.
 
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