17.12.2019
Tschechisch in 100 Sekunden
(DTPA/MT) ERZGEBIRGE: Hat das Erzgebirge einen internationalen Flughafen? Was ist die "Dreckschänke" und woran glauben die Tschechen? Mit zwanzig neuen Folgen erweitert der Kulturkurs "Tschechisch in 100 Sekunden" sein Programm und erklärt Alltägliches und Regionales, ebenso wie zahlreiche Besonderheiten und Wissenswertes aus der deutsch-tschechischen Grenzregion.
"Wir wollen Themen präsentieren, von denen man vielleicht schon mal gehört hat, aber über die Hintergründe oder unterschiedliche Betrachtungsweisen von Tschechen und Deutschen nur wenig weiß", so Danilo Höpfner vom Vorstand MEDIASCOPE EUROPE. Auch Dinge, die etwa für Tschechen Alltag sind, aber von denen die deutschen Nachbarn noch wie etwas gehört haben, wollen wir unterhaltsam und informativ vorstellen", so Höpfner.
Der Kulturkurs "Tschechisch in 100 Sekunden" mit seinen inzwischen 80 Folgen wolle vor allem neugierig auf die Grenzregion machen, Verbindendes und Trennendes zu entdecken.
Der Mini-Kurs steht allen Interessierten zur Nutzung unter www.100sekunden.eu kostenfrei zur Verfügung. Alle Folgen sind darüber hinaus auch via YouTube abrufbar.
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29.11.2019
Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří
(DTPA/MT) Auf der gemeinsamen Vorstands- und Ratssitzung der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří in Freiberg ist am Donnerstag (28.11.) der Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří verliehen worden. Der Preis der Euroregion wird an Personen vergeben, die sich um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří in herausragende Weise verdient gemacht haben.
Preisträger auf Vorschlag der deutschen Seite ist Uwe Schulze aus Bärenstein vom Verein Denkmalpflege Weipert. Vorgeschlagen wurde er von Jitka Gavdunová, Bürgermeisterin der Stadt Weipert, und Silvio Wagner, Bürgermeister der Gemeinde Bärenstein, der mit zur Preisverleihung in Freiberg anwesend war.
In der Laudatio hieß es: "…Als Vorsitzender des Vereins Denkmalpflege Weipert e.V. kümmern Sie sich gemeinsam mit Ihren Helfern seit nun sieben Jahren ehrenamtlich um die Pflege von Denkmälern und Einrichtungen in der tschechischen Partnerstadt Weipert. Dank Ihrem Engagement ist die Anton-Günther-Ruh zu neuem Leben erweckt worden. Alljährlich führen Sie hier im Juli Liederfeste mit zunehmender Teilnehmerzahl durch. Dies alles, um eine freundschaftliche Begegnung zwischen den sächsischen und böhmischen Freunden zu unterstützen. (…) Sie tragen mit Ihrem Wissen zu zahlreichen Beiträgen und Vorträgen bei und vor allem dazu, dass das Erzgebirge beiderseits der Grenze weiterhin und wieder als eine Familie funktioniert. Und dafür möchten wir Ihnen Danke sagen!"
Preisträger auf Vorschlag der tschechischen Seite ist Petr Červenka, Bürgermeister von Meziboří. Meziboří ist seit vielen Jahren die Partnergemeinde von Sayda. Der Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří besteht aus einem Kunstwerk (Pokal aus Waldglas aus Nordböhmen) und einer Urkunde.

Bild: Preisträger Uwe Schulze und Mathias Damm, Vorsitzender der Euroregion Erzgebirge (Bildquelle: Euroregion Erzgebirge)
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23.11.2019
Gemeinsam beim Birkhuhn-Schutz
(DTPA/MT) DRESDEN/PRAG: Im Erzgebirgswald ist der Bestand der Birkhühner rückläufig. Gegenwärtig leben im sächsischen Erzgebirge etwa 50 Birkhühner, im tschechischen Erzgebirge rund 500. Infolge der Aufforstung finden die Birkhühner immer weniger geeigneten Lebensraum für sich und ihren Nachwuchs.
Künftig wollen Sachsen und Tschechien beim Schutz des Birkhuhns enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter der zuständigen Ministerien beider Seiten bei einem Treffen in Prag unterzeichnet. Vorgesehen ist die grenzüberschreitende Erhaltung und Entwicklung geeigneter Habitatflächen. Bereits im August hatte Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt für das Birkhuhn in Sachsen ein Artenschutzprogramm in Kraft gesetzt, das insbesondere Lebensräume für die bedrohte Art wiederherstellen und sichern soll. Solche Lebensräume des Birkhuhns sind niedrige, lichte Wälder, Randbereiche von Mooren sowie Kahlflächen und Heidegebiete, in denen gerade Wald heranwächst. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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15.11.2019
Änderung Mautsystem in Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN/PRAG: Nach Informationen des tschechischen Verkehrsministeriums erfolgt derzeit ein Wechsel des elektronischen Mautsystems in der Tschechischen Republik für Fahrzeuge mit einem zulässigen Höchstgewicht von über 3,5 Tonnen. Das neue satellitengestützte Mautsystem geht am 1. Dezember in Betrieb. Transportunternehmen sind verpflichtet, sich im neuen System zu registrieren und ihre Fahrzeuge mit Bordgeräten spätestens bis zum Anlauftag des neuen Mautsystems auszustatten. Die Registrierung läuft bereits seit dem 22. September, bisher wurden von 28.000 Fahrzeugen lediglich 2.000 Fahrzeuge neu registriert. Durch eine rechtzeitige Neuregistrierung sollen Probleme und Wartezeiten an der Staatsgrenze bzw. an den Schaltern der Vertriebsstellen zur Ausgabe der Bordgeräte vermieden werden.
Transportunternehmen können sich im neuen Mautsystem in der Tschechischen Republik über die Tankkartenaussteller registrieren oder online unter www.mytocz.eu. Bei einer Online-Registrierung erhält das Transportunternehmen die Bordeinheit auf dem Postweg. Transportunternehmen müssen vor dem Absenden des Bordgeräts eine rückzahlbare Kaution in Höhe von 2.468 CZK entrichten. Die Registrierung kann auch persönlich an über 200 Vertriebsstellen in der Tschechischen Republik vorgenommen werden.
Die Funktionsgrundsätze des Mautsystems in der Tschechischen Republik bleiben auch nach dem Übergang zum neuen Mautsystem unverändert. Die Gebührenhöhe ist abhängig von der Fahrzeugkategorie und von der Strecke, die auf den gebührenpflichtigen Straßen gefahren wird. Der Mautpflicht unterliegen mindestens zweispurige Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen. Zu Änderungen beim Umfang der gebührenpflichtigen Straßen kommt es ebenfalls nicht

27.10.2019
Ausstellung zeigt Potentiale der Nachbarschaft
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Wanderausstellung ''Nachbar?Sprache! – Geschichten aus der Grenzregion'' ist vom 28. Oktober bis zum 19. November an der Volkshochschule in Annaberg-Buchholz zu sehen. Die Ausstellung zeigt Menschen aus der sächsisch-polnisch-tschechischen Grenzregion, vom Schüler bis zur Seniorin. Die Macher der Ausstellung wollen anhand deren persönlichen Geschichten vermitteln, wie verschiedenartig die ganz persönlichen Motive sind, Polnisch oder Tschechisch zu lernen. Außerdem will man darstellen, welche vielfältigen Chancen und Mehrwerte sich daraus für die einzelnen Menschen in der Grenzregion ergeben können. Die Ausstellung soll damit Impulse vermitteln und Mut machen, sich ebenfalls auf den Weg zu begeben und sich die Potenziale unserer Nachbarschaft zu Polen und Tschechien zu erschließen.
An der Volkshochschule des Erzgebirgskreises werden an mehreren Standorten Tschechisch-Kurse angeboten.
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