22.08.2018
Verkehrsverbund Südmähren beim VMS
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Am Dienstag (21.08.) waren Vertreter des Verkehrsverbundes des Bezirks Südmähren KORDIS JMK sowie Vertreter der Bezirksverwaltung und des regionalen Parlaments zu Gast in der Geschäftsstelle des Verkehrsverbundes Mittelsachsen, um sich bei ihm über die Beschaffung von Schienenfahrzeugen sowie deren Beistellung an ihre SPNV-Vertragspartner zu informieren. Die Region Südmähren und der SPNV-Aufgabenträger KORDIS JMK. planen die Beschaffung von 36 neuen elektrischen Triebzügen für den Schienenpersonennahverkehr sowie deren Beistellung an das betriebsführende Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Das mit Fördermitteln aus dem EU-Strukturfonds unterstützte Projekt soll ähnlich dem Elektronetz Mittelsachsen (EMS) realisiert werden. Für dieses hatte der VMS 29 Elektro-Triebzüge der Marke Coradia Continental beschafft und stellt diese seit 2016 dem Eisenbahnverkehrsunternehmen Transdev (Mitteldeutsche Regiobahn) für den Betrieb zwischen Dresden, Zwickau und Hof sowie Chemnitz und Elsterwerda zur Verfügung.
Auch in Südmähren soll ein Bahnbetreiber für die betreffenden Linien ausgeschrieben und ihm für den Betrieb die neuen Fahrzeuge vermietet werden. Das Projekt der Beschaffung und Beistellung der Elektrotriebzüge erfolgt im Rahmen des integrierten Verkehrssystems IDS JMK, welches einen großen Teil des Bezirks einschließlich dessen Hauptstadt Brno bedient.
Seitens der Verkehrskommission des Bezirksparlaments sei nach Angabe von KORDIS das Projekt bereits teilweise beschlossen. Derzeit informiert sich der Aufgabenträger und zukünftige Eigentümer der Fahrzeuge über die technischen und juristischen Rahmenbedingungen und über Erfahrungen in Hinblick auf den Kauf von elektrischen Triebfahrzeugen und die Ausgestaltung der Verträge. Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des VMS: "Wir freuen uns, unser umfangreiches fachliches Verständnis auf diesem Gebiet an die tschechischen Kollegen weitergeben zu können, um damit das dortige Projekt zu unterstützen und unseren Beitrag zu seinem Erfolg zu leisten".

22.08.2018
Deutsch-tschechisches Kunstprojekt
(DTPA/MT) DÖRFEL/BREITENBRUNN: Sechs deutsche und sechs tschechische Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren nehmen ab Donnerstag (23.08.) im Naturschutzzentrum Erzgebirge in Dörfel an einem länderübergreifenden Kunstprojekt teil. Die künstlerische Leitung übernehmen die erzgebirgische Designerin Constanze Riedel-Sturge und der tschechische Künstler Lukaš Lerch aus Ostrov. Das Thema "Natur & Kunst" wird auf verschiedene Arten beleuchtet.
Neben Naturstudien und Malerei werden sich die Teilnehmer ebenso in Land-Art ausprobieren können. So steht ein Besuch beim Land-Art-Festival im tschechischen Králův mlýn/ Königsmühle auf dem Programm. Organisator des Kunstprojekts ist der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Aue-Schwarzenberg.

18.08.2018
Wiederbelebung historischer Grenzstraße
(DTPA/MT) BAD BRAMBACH/CHEMNITZ: Die Landesdirektion Sachsen hat den Ausbau der Fleißner Straße zwischen Bad Brambach (D) und Plesná (CZ)bewilligt. Damit verfügt der Vogtlandkreis als Vorhabenträger über Baurecht.
Vom Grenzübergang "Bad Brambach – Plesná" ist eine etwa einen Kilometer lange Ausbaustrecke bis zur Ortsumgehung B 92 geplant. Dabei orientiert sich die nördlich etwa parallel geplante Strecke am Verlauf der historischen, derzeit nicht für den motorisierten Verkehr freigegebenen Fleißner Straße. Geplant ist eine Fahrbahnbreite von sechs Metern, zusätzlich jeweils 1,50 Meter Bankette. An der B 92 wird am Ende der Ausbaustrecke eine neue Anschlussstelle mit einer Länge von 260 m entstehen.
Mit dem Vorhaben erfolgt gleichzeitig ein Ausbau des touristischen Radweges von Bad Brambach nach Plesná.

07.08.2018
22 Grad als Gottesgabe
(DTPA/MT) BOZI DAR: Das tschechische Bozi Dar, vielen bei uns als Gottesgab bekannt, empfiehlt sich in diesen Tagen als Ausflugsziel. Wie das dortige Informationszentrum wissen lässt, würden die Einwohner des Ortes oft gefragt, wie es sich bei den kühlen Temperaturen leben lässt. Jetzt würden viele die maximal 22 bis 24 Grad, wie sie das Thermometer zu Wochenbeginn anzeigten, als angenehm empfinden und kämen gerade deswegen in den Ort an der deutsch-tschechischen Grenze.
Mehr über die tschechische Kommune – auch in deutscher Sprache – unter: www.bozidar.cz (Bildquelle: Infocentra Boží Dar)
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27.07.2018
"Zwei aus dem Erzgebirge"
(DTPA/MT) NEJDEK: Im tschechischen Neidek ist im Stadtmuseum eine Ausstellung unter der Überschrift "Zwei aus dem Erzgebirge" zu sehen. Gezeigt werden Fotos Libor Cihak jr. Und Schnitzereien von Jiri Lain. Geöffnet ist das Stadtmuseum Nejdek immer von Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 11:30 und 12 und 16 Uhr. Die Schau "Zwei aus dem Erzgebirge" kann bis zum 2. September besichtigt werden. (Bildquelle: Veranstalter)
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