17.07.2018
Beste Kurz-Videos stehen zur Wahl
(DTPA/MT) DRESDEN: Das Kooperationsprogramm Sachsen - Tschechien 2014-2020 hatte in diesem Jahr um Kurz-Videos zu sächsisch-tschechischen Projekten gebeten. Die bewegten Bilder sollen auf der Jahresveranstaltung am 5. September im tschechischen Vejprty Zahlen und Vorträge ersetzen und so viel anschaulicher darstellen, wie die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien mit Unterstützung der EU an Fahrt gewinnt.
Jedermann kann jetzt an der Wahl der besten Videos teilnehmen. Alle eingereichten Videoclips sind auf YouTube unter dem Stichwort "Kooperationsprogramm Sachsen – Tschechien" veröffentlicht und hoffen auf "Likes".
Die sechs besten Videos werden dann in Vejprty gezeigt und prämiert. Die "Macher" der Filme sowie die Projektträger können ihre Projekte im Rahmen von Interviews vorstellen.
Geplant sind an diesem Tag außerdem Gespräche mit interessanten und bekannten Personen aus dem Erzgebirge, eine Podiumsdiskussion über den langen und ausdauernden Weg der Kulturlandschaft "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří" zum Weltkulturerbe, musikalische und kulturelle Beiträge sowie die "EU zum Anfassen" in der "Gemeinsamen Mitte" von Vejprty und Bärenstein.
Die Gestaltung des Ortskerns der beiden Gemeinden wurde übrigens als grenzübergreifendes Projekt mit EU-Mitteln im Rahmen des Vorgängerprogramms aus den Jahren 2007 bis 2013 gefördert. Wir erinnern uns mit einem Bericht von Frank Miethling aus dem Sommer 2013.*
Alle Informationen zum Förderprogramm und zum Videowettbewerb: www.sn-cz2020.eu

Bild: Bei der Übergabe der "Gemeinsamen Mitte" von Vejprty und Bärenstein im Jahr 2013 (Quelle: KJ-Archiv)
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03.07.2018
Beratung zum Kleinprojektefonds in Bärenstein
(DTPA/MT) BÄRENSTEIN: Eine Beratung für Interessenten und Antragsteller von Kleinprojekten der Euroregion Erzgebirge findet am kommenden Dienstag (10.07.) in Bärenstein statt. Von 10 bis 16 Uhr wird im Haus der Begegnung (Eingang Bibliothek) beraten.
Anmeldungen bei der Projektkoodinatorin Elke Zepak werden erbeten unter Tel. 03730 419758 oder per E-Mail zepak@euroregion-erzgebirge.de.
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04.06.2018
Feuerwehr bekommt neues Domizil
(DTPA/MT) BREITENBRUNN: In Breitenbrunn stand der Kindertag am vergangenen Freitag auch im Zeichen der Feuerwehr. Feierlich wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus übergeben. In einer Bauzeit von einem Jahr ist es in zentraler Lage direkt an der Hauptstraße entstanden. Realisiert wurde der Bau im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes. Dessen sperrige Bezeichnung: Verbesserung der grenzübergreifenden Gefahrenabwehr zur technischen Sicherstellung des Katastrophenschutzes auf Ortsebene in der Region Zentrales Erzgebirge.
Der Neubau dient als ortsfeste Befehlsstelle und hat unter anderem eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und einem integrierten Gerätelager, einen Schulungsraum für zirka 75 Kameraden, einen Lehrmittelraum für die Jugendfeuerwehr sowie Umkleideräume für Frauen und Männer. Die Investitionssumme beträgt 1,7 Millionen Euro.
Bei der Einweihung mit zahlreichen Gästen, darunter Landrat Frank Vogel, hatte der neu ins Leben gerufene Schalmeienzug der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbrunn seine Premiere mit Publikum.
Auch die Bergwacht Rittersgrün konnte sich am Freitag freuen. Sie bekam ein Quad übergeben. Der Kleingeländewagen wurde beschafft, um im Rettungswesen bzw. Brand- und Katastrophenfall, zum Beispiel im Grenzgebiet, vollumfänglich bestmögliche technische Hilfeleistung gewährleisten zu können.
Im Gang des Neubaus ist eine Ausstellung mit Bildern aus der Geschichte der Feuerwehr Breitenbrunn zu sehen. Und mit Blick Richtung Zukunft ist die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehaus am Kindertag fast schon folgerichtig. (Bildquelle: Christian Schenk)
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04.06.2018
Hopfen und Malz – Gott erhalt‘s
(DTPA/MT) RECHENBERG-BIENENMÜHLE: Der Anbau von Hopfen und das Brauen von Bier haben im Erzgebirge eine lange Tradition. Verbunden mit den Silberfunden vor über 800 Jahren, reicht sie bis in die Zeit der Besiedlung des Erzgebirges zurück. Über diese Zeit hat sich eine erfolgreiche Brautradition entwickelt, die bis heute besteht oder auch neu entstanden ist.
Erlebbar ist dies auf unterschiedlichste Art und Weise. Zum Beispiel bei den Partnern des Deutsch-Tschechischen-Projektes Erzgebirgische Bier-Route. Ab sofort präsentieren sich 17 Brauereien im deutschen und böhmischen Erzgebirge gemeinsam unter deren Dach. (Bildquelle: Projekt)
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04.06.2018
Grenzüberschreitende Traditionswanderung
(DTPA/MT) SCHLETTAU: Am 9. Juni führt der Förderverein Schloss Schlettau die 21. grenzüberschreitende Traditionswanderung entlang dem Plateau des Erzgebirgskammes auf der alten Handels- und Salzstraße und über den Preßnitzer Pass vom Schloss Schlettau in Sachsen zur Burg Hassenstein in Böhmen durch. Die Wanderung im Jahr 2018 steht ganz unter Thema "1118 - 2018, 900 Jahre Preßnitzer Pass".
Im Jahre 1118 fand der historische Handelsweg, der u.a. über Zwickau, Grünhain, Schlettau, Weipert, über den Preßnitzer Pass nach Kaaden und dann bis nach Prag führte, eine erste Erwähnung in der Stiftungsurkunde der Marienkirche zu Zwickau. Das heutige Schloss Schlettau war bereits damals ein "zentrales Wegekastell" auf der Route.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schloss-schlettau.de. (Bildquelle: Veranstalter)
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