04.06.2018
Feuerwehr bekommt neues Domizil
(DTPA/MT) BREITENBRUNN: In Breitenbrunn stand der Kindertag am vergangenen Freitag auch im Zeichen der Feuerwehr. Feierlich wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus übergeben. In einer Bauzeit von einem Jahr ist es in zentraler Lage direkt an der Hauptstraße entstanden. Realisiert wurde der Bau im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes. Dessen sperrige Bezeichnung: Verbesserung der grenzübergreifenden Gefahrenabwehr zur technischen Sicherstellung des Katastrophenschutzes auf Ortsebene in der Region Zentrales Erzgebirge.
Der Neubau dient als ortsfeste Befehlsstelle und hat unter anderem eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und einem integrierten Gerätelager, einen Schulungsraum für zirka 75 Kameraden, einen Lehrmittelraum für die Jugendfeuerwehr sowie Umkleideräume für Frauen und Männer. Die Investitionssumme beträgt 1,7 Millionen Euro.
Bei der Einweihung mit zahlreichen Gästen, darunter Landrat Frank Vogel, hatte der neu ins Leben gerufene Schalmeienzug der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbrunn seine Premiere mit Publikum.
Auch die Bergwacht Rittersgrün konnte sich am Freitag freuen. Sie bekam ein Quad übergeben. Der Kleingeländewagen wurde beschafft, um im Rettungswesen bzw. Brand- und Katastrophenfall, zum Beispiel im Grenzgebiet, vollumfänglich bestmögliche technische Hilfeleistung gewährleisten zu können.
Im Gang des Neubaus ist eine Ausstellung mit Bildern aus der Geschichte der Feuerwehr Breitenbrunn zu sehen. Und mit Blick Richtung Zukunft ist die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehaus am Kindertag fast schon folgerichtig. (Bildquelle: Christian Schenk)
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04.06.2018
Hopfen und Malz – Gott erhalt‘s
(DTPA/MT) RECHENBERG-BIENENMÜHLE: Der Anbau von Hopfen und das Brauen von Bier haben im Erzgebirge eine lange Tradition. Verbunden mit den Silberfunden vor über 800 Jahren, reicht sie bis in die Zeit der Besiedlung des Erzgebirges zurück. Über diese Zeit hat sich eine erfolgreiche Brautradition entwickelt, die bis heute besteht oder auch neu entstanden ist.
Erlebbar ist dies auf unterschiedlichste Art und Weise. Zum Beispiel bei den Partnern des Deutsch-Tschechischen-Projektes Erzgebirgische Bier-Route. Ab sofort präsentieren sich 17 Brauereien im deutschen und böhmischen Erzgebirge gemeinsam unter deren Dach. (Bildquelle: Projekt)
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04.06.2018
Grenzüberschreitende Traditionswanderung
(DTPA/MT) SCHLETTAU: Am 9. Juni führt der Förderverein Schloss Schlettau die 21. grenzüberschreitende Traditionswanderung entlang dem Plateau des Erzgebirgskammes auf der alten Handels- und Salzstraße und über den Preßnitzer Pass vom Schloss Schlettau in Sachsen zur Burg Hassenstein in Böhmen durch. Die Wanderung im Jahr 2018 steht ganz unter Thema "1118 - 2018, 900 Jahre Preßnitzer Pass".
Im Jahre 1118 fand der historische Handelsweg, der u.a. über Zwickau, Grünhain, Schlettau, Weipert, über den Preßnitzer Pass nach Kaaden und dann bis nach Prag führte, eine erste Erwähnung in der Stiftungsurkunde der Marienkirche zu Zwickau. Das heutige Schloss Schlettau war bereits damals ein "zentrales Wegekastell" auf der Route.
Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Internetseite www.schloss-schlettau.de. (Bildquelle: Veranstalter)
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01.06.2018
Großer Besucherandrang beim 4. Karlsroutenfest
(AP) ERZGEBIRGE: Wie beliebt und etabliert das deutsch-tschechische Radlerfest auf der "Karlsroute" bereits ist, zeigte sich am 26. Mai 2018, als wieder hunderte Radfahrer aus beiden Ländern den Weg zum Veranstaltungsort unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze fanden.
Schnell füllte sich der Festplatz auf dem Hirschenstander Pass mit Besuchern, die rege die Infostände und Imbissangebote nutzten. Nachdem die Teilnehmer der verschiedenen geführten Radtouren aus Aue, Nová Role, Nejdek und Abertamy eingetroffen waren, begrüßten Uwe Staab (Vorsitzender Zweckverband "Muldentalradweg") sowie Lubomír Vítek (Bürgermeister Stadt Nejdek) als Vertreter des Projektes "Karlsroute II" die Gäste. Unter blauem Himmel feierten deutsche und tschechische Rad- und Wanderfreunde gemeinsam. Das sonnige Wetter sowie die musikalische Umrahmung durch die "Feuerwehrkapelle Carlsfeld" und durch die Kapelle "Trepka" aus Nejdek luden zum Verweilen ein. Besondere Aufmerksamkeit erzeugte das neue Bergrettungsfahrzeug der Bergwacht Carlsfeld. Stolz präsentierten die Kameraden der Bergwacht ihre Errungenschaft und erklärten Interessierten die Leistungsfähigkeit und Ausstattung des Spezialfahrzeuges. Von den Gästen erhielten die Veranstalter viele lobende Worte. Begeistert waren die Besucher vor allem von dem grenzübergreifenden Miteinander und dem deutsch-tschechischen Gemeinschaftsgefühl. (Bildquelle: Veranstalter)
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31.05.2018
Sorge um Artenvielfalt im Grenzraum
(DTPA/MT) MARIENBERG/SCHWARZENBERG: Zu ihrem alljährlichen Treffen kamen in der vergangenen Woche die erzgebirgischen GRÜNEN mit Grünen aus Tschechien (Partei Strana Zelených) im Haus der Kammbegegnungen in Rübenau zusammen. Erörtert wurden während dieser Zusammenkunft neben den Dauerthemen Kohleausstieg und Luftbelastung vor allem Naturschutzthemen.
Nach dem Bekanntwerden von Bebauungsplänen um Ry˛ovna (Seifen) bei Bo˛i Dar (Gottesgab) im Frühjahr dieses Jahres, sorgen sich die Vertreter beider Parteien vor allem um den Bestand seltener Vogelarten in dieser Region. Noch fungieren die Naturflächen im weitgehend entsiedelten Gebiet als letzte Rückzugsorte für Bekassine und Braunkehlchen, von Wiesenpieper und Birkhuhn.
"Sollten die Pläne zur Wiederbelebung des Ortes Ry˛ovna tatsächlich realisiert werden, bedeutet dies vermutlich auch das Ende dieser geschützten Arten. Es ist alarmierend, dass in der Europäischen Union bereits jede sechste Vogelart vom Aussterben bedroht ist", gibt Ulrike Kahl von den erzgebirgischen GRÜNEN zu bedenken. Deshalb wollen die GRÜNEN die grenzübergreifende Zusammenarbeit auf diesem Gebiet intensivieren. Für August wird eine öffentliche Wanderung im Grenzgebiet geplant.
 
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