20.07.2020
Buslinie Marienberg – Chomutov
(DTPA/MT) MARIENBERG/CHOMUTOV: Ab sofort verbindet die Buslinie 588 die Bergstadt Marienberg auf direktem Weg mit der tschechischen Stadt Chomutov. Das tschechische Verkehrsunternehmen Autobusy Karlovy Vary führt den Betrieb auf der 30-Kilometer-Distanz durch. Am vergangenen Sonnabend wurde die erste Fahrt der Linie 588 in Marienberg erwartet. Landrat Frank Vogel sagte dabei: "Nachdem der UNESCO-Welterbetitel als internationales Zeugnis für unsere gemeinsamen Wurzeln steht, verknüpft nun auch die neue Buslinie unsere Regionen. Die dauerhafte Verbindung zwischen Marienberg und Chomutov eint uns einmal mehr."
Die neue Buslinie schließt eine seit langer Zeit bestehende Lücke im grenzüberschreitenden Nahverkehr. Bis zu fünf Mal am Tag verkehrt sie zwischen Marienberg und Chomutov bei einer Fahrzeit von jeweils 48 Minuten. In den Monaten Juli und August fährt der Bus mit Fahrradhänger.
Die Tickets für die Fahrt erhalten die Fahrgäste bequem beim Busfahrer, dabei kann sowohl in Euro als auch in Kronen bezahlt werden. (Bildquelle: VMS/Susann Brumm)
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04.07.2020
Tägliche Busverbindung nach Chomutov
(MT) CHEMNITZ/MARIENBERG: Ab 18. Juli verbindet die Buslinie 588 Marienberg über den Erzgebirgskamm hinweg direkt mit der tschechischen Stadt Chomutov. Künftig fährt das tschechische Verkehrsunternehmen Autobusy Karlovy Vary täglich mehrfach auf der 30‐Kilometer‐Distanz. Die Fahrzeit bis zum Busbahnhof in Chomutov beträgt 46 Minuten. Einzelfahrkarten von Marienberg nach Chomutov (5,70 Euro) verkauft der Busfahrer.Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt für den sächsischen Abschnitt durch den Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS). Kosten: maximal 92.000 Euro/Jahr.
Ergänzt wird die Buslinie durch die bereits am 20. Juni gestartete Saison‐Zugverbindung Chemnitz – Cranzahl – Vejprty – Chomutov. Auch diese Strecke wird vom VMS mitfinanziert. Kosten: 20.000 Euro.

27.06.2020
Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auch 2020 wurde der Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří ausgeschrieben. Der Preis wird seit 2010 an Personen vergeben, die sich um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří in herausragende Weise verdient gemacht haben. Er besteht aus einem Kunstwerk und einer Urkunde.
Erste Preisträgerin war vor zehn Jahren Constanze Ulbricht, die Leiterin der Baldauf Villa in Marienberg. Im vergangenen Jahr ging der Preis an Uwe Schulze vom Verein Denkmalpflege Weipert und an Petr Červenka, den Bürgermeister von Meziboří. Anmeldeschluss für die neue Runde ist am 15.09.2020.
Weitere Infos: https://preview.euroregion-erzgebirge.de/de/ueber-uns/preis-der-euroregion.html

19.06.2020
Online-Ausstellung "30 Jahre Grenzöffnung"
(DTPA/MT) SCHÖNSEE: Was heute selbstverständlich ist, war vor 30 Jahren noch unvorstellbar: offene Grenzen zwischen Ost- und Westeuropa. Wo heute das Herz Europas liegt, zerschnitt damals der Eiserne Vorhang jeglichen Kontakt. Über das Leben mit und neben der Grenze erzählt die virtuelle Ausstellung "Wir sind wieder Nachbarn! – Erinnerungen an 30 Jahre Grenzöffnung", die auf www.bbkult.net präsentiert wird. Das Centrum Bavaria Bohemia und die virtuelle Welt ermöglichen es, die deutsch-tschechische Kulturszene unabhängig von den Umständen miteinander zu verbinden.
Die Ausstellung beginnt am Freitag, 19. Juni, und das ausschließlich online. Bis Anfang Juli kommen täglich sowohl auf der Webseite www.bbkult.net, als auch in den sozialen Medien des CeBB neue Beiträge hinzu. Herz der Ausstellung stellen 13 Videoberichte von deutschen und tschechischen Zeitzeugen dar, die davon berichten, wie das Leben vor und nach der Grenzöffnung war.
Die Zeitzeugeninterviews sind in Zusammenarbeit mit dem T1 – Grenzüberschreitendes Jugendmedienzentrum Oberpfalz Nord entstanden. Die Gespräche haben die Schülerinnen und Schüler der Mädchenrealschule Waldsassen und der Základní škola Úšovice (Ortsteil von Mariánské Lázně/Marienbad) geführt.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk der Museumsfachstelle der IKom Stiftland mit den Museen im Landkreis Tirschenreuth in Grenzlage (Gelebtes Museum Mähring, Stiftlandmuseum Waldsassen, Deutsches Knopfmuseum Bärnau, Geschichtspark Bärnau-Tachov, Sengerhof Bad Neualbenreuth) und dem Stadtmuseum Marienbad. (Bildquelle: Barbara Habel/Ikom Stiftland)
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05.06.2020
Öffnung der tschechischen Grenze nur einseitig
(DTPA/SvS) PRAG: Ab heute, 12 Uhr, öffnet Tschechien seine Grenzen zu Österreich und Ungarn wieder vollständig. Das hat das tschechische Kabinett nach Abstimmungen mit den beiden Ländern auf ihrer Sondersitzung am Morgen beschlossen. Mit Deutschland werde jedoch noch verhandelt, meldet die Nachrichtenagentur CTK. Tschechen dürfen jedoch aus Deutschland zurückkehren, ohne einen Nachweis vorzulegen, nicht mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Auf deutscher Seite bleiben die Beschränkungen für die Tschechen jedoch bestehen. Man erwarte weitere Lockerungen jedoch zum 15. Juni. Laut Außenminister Petříček wolle Deutschland die Öffnung seiner Grenzen zunächst mit anderen Nachbarn koordinieren und habe sich daher nicht bereiterklärt, bestehende Beschränkungen vollständig aufzuheben. Für Tschechien sei es jedoch wichtig, dass die Deutschen ohne Einkaufsbeschränkungen einreisen können. Grenzkontrollen finden nicht mehr statt.
In Tschechien muss weiterhin ein Mundschutz in geschlossenen Räumen, aber nicht in der eigenen Wohnung, in öffentlichen Verkehrsmitteln und dort, wo der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, getragen werden. Restaurants sind geöffnet, im Innenbereich gelten jedoch Einschränkungen. Alle Geschäfte dürfen öffnen.
 
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