18.09.2020
Risikogebiete im Nachbarland
(DTPA/MT) DRESDEN: Tschechien verzeichnet seit Tagen einen sprunghaften Anstieg der Corona-Infektionszahlen. Mehrere Regionen wurden seit 9. September durch das Robert Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt. Damit unterliegen Einreisende aus den Risikogebieten in Tschechien der Pflicht zur Meldung beim Gesundheitsamt, der Pflicht zur häuslichen Absonderung sowie der Testpflicht laut der Sächsischen Quarantäne-Verordnung.
Um den vielen Grenzpendlern und beispielsweise diplomatischem Personal entgegen zu kommen, wurden die Ausnahmen von den genannten Pflichten für diese Personengruppen, die bereits im März galten, wieder in die Sächsische Quarantäne-Verordnung aufgenommen.
Dazu sagt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Die Ausnahmen gelten aber nur für Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt und Lebensmittelpunkt in Tschechien haben. Alle anderen unterliegen den Pflichten der Quarantäne-Verordnung. Ich möchte daher an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und lieber genau überlegen und verantwortungsbewusst zu entscheiden. Die Lage ist nach wie vor ernst, das sehen wir auch an den noch moderaten, aber steigenden Zahlen in Sachsen. Nur gemeinsam und solidarisch können wir einen sprunghaften Anstieg verhindern. Ich weiß, dass diese Einschränkungen schmerzhaft sind. Aber das Virus ist eine ernste Gefahr und noch immer gibt es keine Medizin dagegen. Deshalb können wir uns nur weiter an die Maßnahmen halten, die uns bisher gut durch die Krise gebracht haben und das bedeutet: Abstand halten und möglichst in der Öffentlichkeit Maske tragen.«

18.09.2020
Förderung für Buch-Handwerkermarkt
(DTPA/MT) JOHANNGEORGENSTADT: Der Lokale Lenkungsausschuss für Kleinprojekte des Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen – Tschechische Republik hat grünes Licht für weitere zehn deutsch-tschechische Kleinprojekte gegeben, die mit über 100.000 Euro von der Europäischen Union gefördert werden. Mit 6.600 Euro können die Stadtverwaltung Johanngeorgenstadt und die Stadt Nejdek für ihr Projekt "Weihnachtsmarkt im Erzgebirge – auf den Spuren des alten Handwerks" planen.
Die Stadtbibliothek in Nejdek feiert dieses Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Das nehmen die Partner zum Anlass, parallel zum Weihnachtsmarkt mit einem Buch-Handwerkermarkt zu feiern. Die Besucher sollen dabei typische Handwerke kennenlernen, die mit Büchern verbunden sind. Für kulturell-mittelalterliche Umrahmung sorgen unter anderem Chöre aus Johanngeorgenstadt und Nejdek. Vereine beider Städte kümmern sich ums leibliche Wohl der Besucher und vermitteln Weihnachtstraditionen. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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20.07.2020
Buslinie Marienberg – Chomutov
(DTPA/MT) MARIENBERG/CHOMUTOV: Ab sofort verbindet die Buslinie 588 die Bergstadt Marienberg auf direktem Weg mit der tschechischen Stadt Chomutov. Das tschechische Verkehrsunternehmen Autobusy Karlovy Vary führt den Betrieb auf der 30-Kilometer-Distanz durch. Am vergangenen Sonnabend wurde die erste Fahrt der Linie 588 in Marienberg erwartet. Landrat Frank Vogel sagte dabei: "Nachdem der UNESCO-Welterbetitel als internationales Zeugnis für unsere gemeinsamen Wurzeln steht, verknüpft nun auch die neue Buslinie unsere Regionen. Die dauerhafte Verbindung zwischen Marienberg und Chomutov eint uns einmal mehr."
Die neue Buslinie schließt eine seit langer Zeit bestehende Lücke im grenzüberschreitenden Nahverkehr. Bis zu fünf Mal am Tag verkehrt sie zwischen Marienberg und Chomutov bei einer Fahrzeit von jeweils 48 Minuten. In den Monaten Juli und August fährt der Bus mit Fahrradhänger.
Die Tickets für die Fahrt erhalten die Fahrgäste bequem beim Busfahrer, dabei kann sowohl in Euro als auch in Kronen bezahlt werden. (Bildquelle: VMS/Susann Brumm)
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04.07.2020
Tägliche Busverbindung nach Chomutov
(MT) CHEMNITZ/MARIENBERG: Ab 18. Juli verbindet die Buslinie 588 Marienberg über den Erzgebirgskamm hinweg direkt mit der tschechischen Stadt Chomutov. Künftig fährt das tschechische Verkehrsunternehmen Autobusy Karlovy Vary täglich mehrfach auf der 30‐Kilometer‐Distanz. Die Fahrzeit bis zum Busbahnhof in Chomutov beträgt 46 Minuten. Einzelfahrkarten von Marienberg nach Chomutov (5,70 Euro) verkauft der Busfahrer.Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt für den sächsischen Abschnitt durch den Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS). Kosten: maximal 92.000 Euro/Jahr.
Ergänzt wird die Buslinie durch die bereits am 20. Juni gestartete Saison‐Zugverbindung Chemnitz – Cranzahl – Vejprty – Chomutov. Auch diese Strecke wird vom VMS mitfinanziert. Kosten: 20.000 Euro.

27.06.2020
Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auch 2020 wurde der Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří ausgeschrieben. Der Preis wird seit 2010 an Personen vergeben, die sich um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří in herausragende Weise verdient gemacht haben. Er besteht aus einem Kunstwerk und einer Urkunde.
Erste Preisträgerin war vor zehn Jahren Constanze Ulbricht, die Leiterin der Baldauf Villa in Marienberg. Im vergangenen Jahr ging der Preis an Uwe Schulze vom Verein Denkmalpflege Weipert und an Petr Červenka, den Bürgermeister von Meziboří. Anmeldeschluss für die neue Runde ist am 15.09.2020.
Weitere Infos: https://preview.euroregion-erzgebirge.de/de/ueber-uns/preis-der-euroregion.html
 
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